Arbeitsgruppe zum verbundweiten Thema Security Show Case stellt seine Arbeit vor
Die Arbeitsgruppe zum verbundweiten Thema Security Show Case stellt im folgenden Video seine Arbeit vor. Klicken Sie auf das Bild, um zum Video (auf Vimeo) zu gelangen.

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25.03.2026
Die Digitalisierung wächst rasant in alle Lebensbereiche hinein und mit ihr die Frage, wie Cybersicherheit im Alltag funktionieren kann, ohne Menschen zu überfordern. Genau hier setzte die interdisziplinäre und in dieser Form einzigartige Forschung des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec in den vergangenen vier Jahren an.
Mit dem Talkformat „Beyond Awareness“ laden wir Sie ein, am 25. März 2026 gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von ForDaySec eine neue Perspektive auf die IT-Sicherheit im Alltag zu werfen.
Im Rahmen des Forschungsverbunds haben Expertinnen und Experten aus Informatik, Rechts- und Sozialwissenschaft zusammengearbeitet und Erkenntnisse gewonnen, die technische, gesellschaftliche und politische Perspektiven erstmals konsequent miteinander verbinden und zeigen, wie ein sicherer digitaler Alltag ganz konkret gelingen kann. Erste Antworten dazu finden Sie im Whitepaper „Cybersicherheit im Alltag“.
Was Sie bei „Beyond Awareness“ erwartet:
Im Zentrum der Veranstaltung stehen spannende Beiträge zu der zentralen Frage:
Wie bringen wir digitale Komplexität, menschliches Verhalten und politische Entscheidungen so zusammen, dass Sicherheit im Alltag wirklich funktioniert?
Die Veranstaltung findet in den Design Offices Atlas (Rosenheimer Str. 143C, 81671 München – Open Street Map | Google Maps) im Werksviertel in München statt. Die Anmeldung befindet sich im Erdgeschoss, die Veranstaltung im 13. Stockwerk.
Die Anmeldung ist geschlossen. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter fordaysec@uni-passau.de.
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Mit Unterstützung der

Bei Anreise mit dem Zug fahren Sie am Besten bis zur Haltestelle „München Ost“. Ab dort kann man zu Fuß (ca. 10 Minuten) gehen oder mit dem Bus bis zur Haltestelle „Anzinger Straße“ fahren.
Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie im Autospeicher des Werksviertels parken.

Tech-Journalistin und Speakerin mit Schwerpunkt Cybersicherheit
Eva Wolfangel ist Journalistin, Autorin, Speakerin und Moderatorin. Sie arbeitet unter anderem für die ZEIT und ZEIT ONLINE, den Deutschlandfunk, Technology Review, Reportagen und viele andere. Dabei ist es ihr wichtig, komplexe Themen mit kreativen Erzähltechniken zu verbinden und so ein breites Publikum zu erreichen.
2020 erhielt sie den Deutschen Reporter:innenpreis, 2019/20 war sie als Knight Science Journalism Fellow am MIT in Boston, 2018 wurde sie als European Science Journalist of the Year ausgezeichnet. Sie spricht und schreibt über Themen wie künstliche Intelligenz, virtuelle Realität, Cybersecurity und Technik-Ethik.
Außerdem kann sie es nicht lassen, Zukunftstechnologien selbst auszuprobieren und sie auf Herz und Nieren zu testen – für die Gesellschaft ebenso wie für den Journalismus. Im Herbst 2022 erschien ihr Sachbuch „Ein falscher Klick“ mit spannenden Reportagen aus der Welt der Hacker und des Cyberwars.

Global Product Security Lead, BSH Hausgeräte GmbH
Sabine Ellerhold ist als Global Product Security Lead bei der BSH Hausgeräte GmbH eine Expertin für Produktsicherheit im Bereich vernetzter Geräte. Sie verantwortet die End-to-End-Sicherheit digitaler Hausgeräte und stellt die Einhaltung komplexer Governance-Frameworks sowie regulatorischer Anforderungen sicher. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im IT-Projektmanagement, der Entwicklung von IoT-Plattformen und der Implementierung kritischer Infrastrukturen wie PKI, bringt sie eine umfassende technische und strategische Perspektive ein. Ihr Hintergrund in angewandter mathematischer Optimierung untermauert ihre analytische Stärke und ihr tiefes Verständnis für komplexe Systemarchitekturen. Sie ist eine treibende Kraft bei der Gestaltung sicherer und konformer Produktlandschaften in einem dynamischen IoT-Umfeld.

Institut für Secure Cyber Physical Systems, TU Hamburg
Prof. Dr. Dieter Gollmann studierte Technische Mathematik und schloss seine Promotion zu einem Thema in der Kryptographie 1984 ab. Nach Lehrtätigkeiten an der University of London und der Universität Karlsruhe habilitierte er sich 1991 für das Gebiet Informatik. Nach einigen Jahren am Royal Holloway College, University of London und am Microsoft Research Laboratory in Cambridge war er von 2003 bis zu seinem Ruhestand 2012 Professor für Sicherheit in verteilten Anwendungen an der TU Hamburg. Neben Gastprofessuren in Peking, London und Singapur sowie einer adjungierten Professur in Dänemark war er ebenfalls als Mitherausgeber des International Journal of Information Security (Springer Verlag) und als Associate Editor des IEEE Security & Privacy Magazins tätig. Das von ihm verfasste Lehrbuch „Computer Security“ wurde bisher in drei Auflagen veröffentlicht.

Referatsleiterin Recht und Digitales, Verbraucherzentrale Bayern e.V.
Tatjana Halm ist Rechtsanwältin und leitet den Bereich Recht und Digitales bei der Verbraucherzentrale Bayern. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen den wirtschaftlich-rechtlichen Verbraucherschutz und digitale Themen wie Plattformen, soziale Netzwerke und Datenschutz. In der Verbraucherzentrale setzt sie sich für die rechtliche Durchsetzung von Verbraucherinteressen ein, entwickelt Informations- und Aufklärungsangebote und begleitet gesetzgeberische Prozesse. Seit 2024 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen (SVRV), der das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz berät.

Lehrstuhl für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen, Universität Bamberg
Prof. Herrmann ist seit Oktober 2017 Professor für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen an der Universität Bamberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf Privacy-Enhancing Technologies, Usable Security und digitaler Bildung. Er publiziert regelmäßig in international renommierten Fachzeitschriften und Konferenzen wie CHI, USENIX Security und PETS. Zuvor war er Postdoktorand in der Arbeitsgruppe „Security in Distributed Systems“ an der Universität Hamburg sowie Vertretungsprofessor für Informationssicherheit und Privatsphäre an der Universität Siegen. Er promovierte 2014 in Informatik an der Universität Hamburg; seine ausgezeichnete Dissertation zu Privatsphäre im Domain Name System erhielt mehrere renommierte Preise. Prof. Herrmann ist Sprecher des CIO der Universität Bamberg und Dekan der Fakultät WIAI (2025–2027).

Fachbereichsleiterin Digitaler Verbraucherschutz, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Caroline Krohn ist Fachbereichsleiterin Digitaler Verbraucherschutz im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Zusätzlich ist sie die Leiterin des Dialogs für Cybersicherheit, der Plattform für den Austausch des BSI mit der Zivilgesellschaft – und Leiterin der Jahreskampagne des BSI zusammen mit dem eco e.V. und Bitkom e.V.: „E-Mail-Sicherheits-Jahr 2025“, das die Lage der E-Mail-Sicherheit in Deutschland verbessert.
Vor ihrer Tätigkeit im BSI durchlief Frau Krohn unterschiedliche Posten in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – stets mit den Themen Cybersicherheit, Datenschutz & Datensicherheit, Sicherheits- und Netzpolitik, Nachhaltigkeit und Ethik. Frau Krohn spricht 5 Sprachen und ist eine gefragte Rednerin und Publizistin. Studiert hat sie Politikwissenschaften, Neuere und Neueste Geschichte und Philosophie mit Schwerpunkt auf Militärwissenschaften an der Universität Potsdam.

Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie, Universität Passau
Thomas Riehm studierte Rechtswissenschaften an der LMU München und legte dort beide juristischen Staatsexamina ab. Anschließend war er mehrere Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht der LMU München. Nach der Promotion „Abwägungsentscheidungen in der praktischen Rechtsanwendung: Argumentation – Beweis – Wertung“ war er DAAD-Fachlektor in Paris und Lehrbeauftragter an der Université Panthéon-Sorbonne. 2011 habilitierte er und übernahm Lehrstuhlvertretungen in Augsburg sowie eine Professur in Marburg. Seit 2013 ist er Inhaber eines Lehrstuhls an der Universität Passau. Für seine Lehre wurde er mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis ausgezeichnet. Er ist Sprecher des Instituts für das Recht der digitalen Gesellschaft, Studiendekan der Juristischen Fakultät und Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentags.
Das neue Whitepaper „Cybersicherheit im Alltag“ des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec vereint die Expertise führender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Rechts-, Sozial- und Technikwissenschaften zu einem umfassenden Lagebild und bietet erstmals einen integrierten Blick auf Chancen, Risiken und Handlungsoptionen für die kommenden Jahre.
Digitale Sicherheit ist längst zur alltäglichen Herausforderung geworden. Ob beim vernetzten Auto, im Smart Home oder im Büro – immer mehr Geräte und Dienste greifen ineinander, während die Risiken für Angriffe und Kontrollverlust steigen. Bisher fehlt es jedoch an einem klaren Lagebild, das technische, rechtliche und gesellschaftliche Dimensionen gemeinsam betrachtet.
Das neue Whitepaper „Cybersicherheit im Alltag“ des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec schließt diese Lücke. Es vereint die Expertise führender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Rechts-, Sozial- und Technikwissenschaften und bietet erstmals einen integrierten Blick auf Chancen, Risiken und Handlungsoptionen für die kommenden Jahre.
Im Mittelpunkt stehen Zukunftsszenarien bis 2030, Forschungsperspektiven zu Schlüsselthemen wie Updatepflichten, Nutzerverhalten und KI sowie konkrete Empfehlungen, wie Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft digitale Resilienz gezielt stärken können.
„Cybersicherheit ist kein Nischenthema mehr. Sie entscheidet sich in der Alltagsrealität der Menschen und damit auch über Vertrauen, Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität“, sagt Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, Sprecher des Verbunds.
Die zentrale Botschaft: Cybersicherheit darf nicht allein auf einzelne Personen abgewälzt werden. Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die gemeinsames Handeln von Herstellern, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erfordert.
Das Whitepaper richtet sich an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Unternehmen, insbesondere im Mittelstand, sowie Multiplikatoren aus Zivilgesellschaft und Medien. Es soll Impulse geben, wie Sicherheit im digitalen Alltag künftig verlässlich gestaltet werden kann.
Verfasst wurde das Whitepaper von:
Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser (Universität Passau), Prof. Dr. Felix Freiling (FAU Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Dominik Herrmann (Universität Bamberg), Dr. Dennis Eckert (FAU Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau), Prof. Dr. Johannes Kinder (LMU München), Dr. rer. nat. Henrich Pöhls (Universität Passau) und Prof. Dr. Sabine Pfeiffer (FAU Erlangen-Nürnberg).
Über ForDaySec
Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) unter der Leitung der Universität Passau hat sich die interdisziplinäre Erforschung neuartiger technischer Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der öffentlichen Verwaltung zum Ziel gesetzt.
Neben der Universität Passau als Sprecheruniversität sind an dem vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Projekt ForDaySec die Technische Universität München, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser
Co-Sprecher des Verbunds
E-Mail: stefan.katzenbeisser@uni-passau.de
Ansprechpartner für Presse
Florian Rummler
Verbundorganisator in der Geschäftsstelle
E-Mail: florian.rummler@uni-passau.de
Telefon: +49 (0) 851 509-6043
Über den Bayerischen Forschungsverbund
„Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec)
| Sprecheruniversität: | Universität Passau |
| Weitere, beteiligte Universitäten: | Technische Universität München, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität der Bundeswehr München |
| Laufzeit: | 01.04.2022-31.03.2026 |
| Fördersumme: | 3,3 Millionen Euro |
| Fördergeber: | Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst |
22.06.2025
Prof. Dr. Johannes Kinder (Ludwig-Maximilians-Universität München) spricht im Rahmen der internationalen Konferenz ACNS über Sicherheitslücken smarter Alltagsgeräte und fordert neue Wege im digitalen Verbraucherschutz
Die Konferenz für angewandte Kryptographie und Netzwerksicherheit (ACNS) findet vom 23. bis 26. Juni 2025 in München statt. Als Mitveranstalter gibt Prof. Dr. Johannes Kinder Einblicke in aktuelle Forschungsansätze zur Sicherheit vernetzter Geräte im Alltag – von Bluetooth-Zahnbürsten bis zu Cloud-basierten Türklingeln.
Link zum vollständigen Interview
Viele digitale Haushaltsgeräte sind Teil des „Internet of Things“, sammeln permanent Daten und bleiben häufig ohne Updates – mit erheblichen Risiken für Privatsphäre und Sicherheit. In einem Interview im Vorfeld der ACNS erklärt Kinder, warum Nutzerinnen und Nutzer oft überfordert sind, welche Rolle Künstliche Intelligenz bei der Analyse veralteter Software spielt – und warum es in Zukunft einen „digitalen Schornsteinfeger“ für unsere Haushalte braucht.
Prof. Dr. Johannes Kinder ist Inhaber des Lehrstuhls für Programmiersprachen und Künstliche Intelligenz an der LMU München. Seine Forschung kombiniert formale Methoden und maschinelles Lernen, um Schwachstellen in Geräten auch ohne Quellcode aufzudecken. Im Bayerischen Forschungsverbund ForDaySec arbeitet er interdisziplinär an Lösungen für Geräte, die sich nicht mehr updaten lassen – etwa durch sogenanntes Micro-Patching. Sein Ziel: Sicherheitstechnologien, die sich alltagstauglich und ohne Spezialwissen in private Haushalte integrieren lassen.
Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Felix Freiling
Co-Sprecher des Verbunds
E-Mail: felix.freiling@fau.de
Telefon: +49 9131 85 69901
Ansprechpartner für Presse
Florian Rummler
Verbundorganisator in der Geschäftsstelle
E-Mail: florian.rummler@uni-passau.de
Telefon: +49 (0) 851 509-6043
Über den Bayerischen Forschungsverbund
„Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec)
| Sprecheruniversität: | Universität Passau |
| Weitere, beteiligte Universitäten: | Technische Universität München, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität der Bundeswehr München |
| Laufzeit: | 01.04.2022-31.03.2026 |
| Fördersumme: | 3,3 Millionen Euro |
| Fördergeber: | Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst |
31.05.2025
Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum) diskutiert am 31. März 2025, 17 Uhr, die Wechselwirkungen zwischen Cybersecurity, Dateninfrastrukturen und globalen Ressourcen. Der Vortrag findet im Rahmen der „Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization“ des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec statt. Die Lecture wird in englischer Sprache über eine Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal des Forschungsverbunds gestreamt. Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich dazu eingeladen.
Link zum YouTube-Kanal
Wissenschaftliche Datenzentren und digitale Infrastrukturen sind essenzielle Bestandteile der modernen Wissensproduktion. Doch wie prägen Datenpraktiken die Forschung, und welchen Einfluss haben sie auf planetare Ressourcen wie Energie und Mineralien? Welche sozialen und organisatorischen Mechanismen tragen dazu bei, dass die Umweltwirkungen dieser wissenschaftlichen Infrastrukturen weitgehend unsichtbar bleiben?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum), die am 31. März 2025, 17 Uhr, im Rahmen der „Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization“ des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec sprechen wird.
Über die Vortragende
Prof. Dr. Estrid Sørensen, Ruhr-Universität Bochum, erforscht die Wechselwirkungen zwischen Materialität, Wissen und sozialem Leben. Ihre Forschung, inspiriert von den Science & Technology Studies, umfasst mikroanalytische ethnografische Studien zur Analyse von Wissensproduktion und soziomateriellen Praktiken. Derzeit beschäftigt sie sich mit Datenpraktiken, Cybersicherheit und wissenschaftlichen Datenzentren, insbesondere deren Einfluss auf planetare Ressourcen wie Energie und Mineralien.
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Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Felix Freiling
Co-Sprecher des Verbunds
E-Mail: felix.freiling@fau.de
Telefon: +49 9131 85 69901
Ansprechpartner für Presse
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Verbundorganisator in der Geschäftsstelle
E-Mail: florian.rummler@uni-passau.de
Telefon: +49 (0) 851 509-6043
Über den Bayerischen Forschungsverbund
„Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec)
| Sprecheruniversität: | Universität Passau |
| Weitere, beteiligte Universitäten: | Technische Universität München, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität der Bundeswehr München |
| Laufzeit: | 01.04.2022-31.03.2026 |
| Fördersumme: | 3,3 Millionen Euro |
| Fördergeber: | Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst |
Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum) hält den Vortrag „Cybersecurity across disciplines” bei der Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec.
31.03.2025, Online-Event, gehalten in englischer Sprache von Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum)
Wissenschaftliche Datenzentren und digitale Infrastrukturen sind essenzielle Bestandteile der modernen Wissensproduktion. Doch wie prägen Datenpraktiken die Forschung, und welchen Einfluss haben sie auf planetare Ressourcen wie Energie und Mineralien? Welche sozialen und organisatorischen Mechanismen tragen dazu bei, dass die Umweltwirkungen dieser wissenschaftlichen Infrastrukturen weitgehend unsichtbar bleiben?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Dr. Estrid Sørensen (Ruhr-Universität Bochum), die am 31. März 2025 um 17:00 Uhr im Rahmen der Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec sprechen wird. Die Lecture wird in englischer Sprache ausschließlich über eine Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal des Forschungsverbunds ForDaySec gestreamt.
Über die Vortragende
Prof. Dr. Estrid Sørensen, Ruhr-Universität Bochum, erforscht die Wechselwirkungen zwischen Materialität, Wissen und sozialem Leben. Ihre Forschung, inspiriert von den Science & Technology Studies, umfasst mikroanalytische ethnografische Studien zur Analyse von Wissensproduktion und soziomateriellen Praktiken. Derzeit beschäftigt sie sich mit Datenpraktiken, Cybersicherheit und wissenschaftlichen Datenzentren, insbesondere deren Einfluss auf planetare Ressourcen wie Energie und Mineralien.

Die Auswirkungen des Cyber Resilience Acts auf das Vertrags- und Produkthaftungsrecht
17.01.2025, Vortrag, gehalten von Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. (Havard), Humboldt-Universität zu Berlin & Dr. Ann-Kristin Mayrhofer, Ludwig-Maximilians-Universität München
Die Veranstaltung findet an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hauptgebäude 1. OG, Raum A120 (kleine Aula), statt. Im Anschluss an die Veranstaltung findet im Lichthof der LMU ein Get-Together mit Häppchen und Getränken statt.
Diese Veranstaltung beschäftigt sich mit der Haftung für unsichere Software nach dem Cyber Resilience Act.Der CRA schafft erstmalig sektorübergreifende Sicherheitsanforderungen für (beinahe alle) Softwareprodukte.
Jedoch geht das Gesetz konzeptionell davon aus, dass im Fall unsicherer Softwareprodukte die Marktaufsicht einschreiten muss (sog. public enforcement). Die Vorträge gehen deshalb der Frage nach, inwiefern eine private Durchsetzung (sog. private enforcement) der Sicherheitsanforderungen mit den Mitteln des Zivilrechts möglich ist. Können etwa die Opfer eines Ransomware-Angriffs, welcher durch vermeidbare Sicherheitslücken ermöglicht wurde, Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller oder gar den Verkäufer der Software geltend machen?
Über die Vortragenden
Prof. Metzgers Forschungsschwerpunkte liegen im Immaterialgüterrecht und hier insbesondere im Gewerblichen Rechtsschutz.
Zu dem langjährigen Forschungsprojekt zu innovativen Entwicklungs- und Vertriebsmodellen im Bereich Software, insbesondere auch zu Open Source Lizenzmodellen, sind seit 2014 eine Reihe von Veröffentlichungen zur Rolle von Patent- und Sortenschutzrechten bei der Entwicklung innovativer Pflanzen getreten. In den letzten Jahren forscht Prof. Metzger auch verstärkt im Bereich der Rechtsfragen von Datenmärkten und den angrenzenden Gebieten des Privatrechts. Die dadurch aufgeworfenen Forschungsfragen werden interdisziplinär und mit besonderem Fokus auf internationale Fragestellungen bearbeitet.
Neben seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre ist Prof. Metzger in der Beratung im Rahmen von Gesetzgebungsverfahren auf nationaler und europäischer Ebene und als Gutachter in Gerichtsverfahren, für Regierungsstellen, Branchenverbände, internationaler Organisationen und NGOs tätig. Er wurde mehrfach als Sachverständiger zu Anhörungen des Deutschen Bundestags eingeladen.
Dr. Ann-Kristin Mayrhofer ist Juristin und Postdoktorandin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Europäisches Privat- und Verfahrensrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Rahmen ihrer Dissertation hat sie sich intensiv mit der außervertraglichen Haftung für verschiedene autonome Systeme, darunter auch KI-Systeme, auseinandergesetzt.

An Approach towards Detection, Precise Localization, and Effective Isolation of Concealed IoT Devices in Unfamiliar Environments
02.12.2024, Online-Event, gehalten von Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser (Universität Passau)
Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser fungiert als Sprecher des Verbunds „ForDaySec“. Er forscht seit Jahren zur IT-Sicherheit von Infrastrukturen: „Vernetzte Systeme durchdringen alle Bereiche unserer Gesellschaft – dies gilt für private Haushalte ebenso wie für Produktionsbetriebe von Mittelständlern oder gar für kommunal betriebene Kritische Infrastrukturen“, erklärt der Informatiker. Doch in all diesen Bereichen seien ähnliche Trends zu beobachten: „Komponenten ohne Sicherheitsfunktionen werden unreflektiert eingesetzt, an vielen Stellen fehlt das Wissen, als auch die personellen Ressourcen.“ Gleichzeitig erhöhe sich die Bedrohungslage, etwa durch Cyber-Angriffe.
Über den Vortragenden
Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser ist Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik an der Universität Passau. Er forscht zur Sicherheit von eingebetteten Systemen, zu kritischen Infrastrukturen sowie zum technischen Datenschutz.
Er ist Sprecher des vom Bayerischen Wissenschaftsministerium geförderten Forschungsverbunds „ForDaySec – Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“.
Darüber hinaus beteiligt er sich an der Forschungsinitiative „6G Research and Innovation Cluster (6G-RIC)“ sowie an Forschungsprojekten zur sicheren Mobilität. Seit November 2023 ist Prof. Katzenbeisser Vertreter des DFG-Fachkollegiums „Sicherheit und Verlässlichkeit, Betriebs-, Kommunikations- und verteilte Systeme“.

16.09.2024
Passau/Bamberg, 16. September 2024. Usability in IT-Sicherheit wird nicht ausschließlich durch eine gute Benutzeroberfläche hergestellt. Ob man ein System sicher benutzen kann, hängt auch davon ab, wie man Sicherheit in das System integriert hat. Prof. Dr. Angela Sasse (Ruhr-Universität Bochum) stellt dies anhand von Fallbeispielen und Positiv- bzw. Negativszenarien am 30.09.2024 um 16 Uhr bei ihrem Vortrag „Gute Angewohnheiten für den sicheren digitalen Alltag – Lektionen für Technikgestaltung und Kommunikation“ in der Fortsetzung der Distinguished Lecture Series: Security in Everyday Digitization des Bayerischen Forschungsverbunds ForDaySec dar. Der Vortrag findet an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg im Raum MG2/02.10 (Markusstraße 8a) statt. Die virtuelle Teilnahme über einen Livestream ist möglich.
Über die Vortragende
M. Angela Sasse ist Professorin für Menschenzentrierte Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum. Sie erwarb einen M.Sc. in Arbeitspsychologie an der Universität Sheffield und einen Doktortitel in Informatik an der Universität Birmingham. Von 1990-2018 war sie Fakultätsmitglied im Department of Computer Science am UCL.
In den späten neunziger Jahren begann sie mit der Erforschung von Fragen der Benutzerfreundlichkeit im Bereich der IT-Sicherheit, und ihre 1999 gemeinsame mit Anne Adams verfasste Arbeit „Users are Not the Enemy“ (Benutzer sind nicht der Feind) ist die meistzitierten Arbeit zu diesem Thema.
Sie ist eine Pionierin der interdisziplinären Sicherheitsforschung und leitete von 2012 bis 2018 das UK Research Institute in Socio-Technical Security. Im Jahr 2018 wechselte sie an die Ruhr-Universität Bochum, um den Lehrstuhl für Human-Centred Security zu etablieren. Sie ist Sprecherin des Exzellenzclusterprojekts CASA und der interdisziplinären Graduiertenschule SecHuman. 2015 wurde sie zum Fellow der Royal Academy of Engineering in Großbritannien und 2021 zum Mitglied der NRW Akademie gewählt.
Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) unter der Leitung der Universität Passau hat sich die interdisziplinäre Erforschung neuartiger technischer Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der öffentlichen Verwaltung zum Ziel gesetzt.
Neben der Universität Passau als Sprecheruniversität sind an dem vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Projekt ForDaySec die Technische Universität München, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt.
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Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Felix Freiling
Co-Sprecher des Verbunds
E-Mail: felix.freiling@fau.de
Telefon: +49 9131 85 69901
Ansprechpartner für Presse
Florian Rummler
Verbundorganisator in der Geschäftsstelle
E-Mail: florian.rummler@uni-passau.de
Telefon: +49 (0) 851 509-6043
Über den Bayerischen Forschungsverbund
„Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec)
| Sprecheruniversität: | Universität Passau |
| Weitere, beteiligte Universitäten: | Technische Universität München, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität der Bundeswehr München |
| Laufzeit: | 01.04.2022-31.03.2026 |
| Fördersumme: | 3,3 Millionen Euro |
| Fördergeber: | Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst |
17.07.2024
München. In deutschen Haushalten ist das Smart Home kein Fremdwort mehr. Nicht nur gekaufte Saugroboter, sondern auch selbst eingerichtete Home Assistants werden zunehmend Thema im technologisierten Haushalt. IT-Sicherheit findet hingegen oft nur in Unternehmen statt. Wie passt das zusammen? Diese Frage soll bei einem vom Forschungskonsortium ForDaySec organisierten Panel auf den Tech Days Munich (24.-25. Juli 2024) diskutiert werden.
Der Bayerische Forschungsverbund „Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec) unter der Leitung der Universität Passau hat sich die interdisziplinäre Erforschung neuartiger technischer Verfahren für die Cybersicherheit privater Haushalte, kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sowie der öffentlichen Verwaltung zum Ziel gesetzt.
Auf den Tech Days Munich, die vom 24. bis 25. Juli im Werksviertel in München stattfinden, ist ForDaySec mit einem Panel zum Thema „Cybersecurity in everyday life – status and innovations” vertreten. Prof. Dr. Felix Freiling (Co-Sprecher ForDaySec, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) stellt am 25. Juli 2024 um 10:45 Uhr im Technikum ausgewählte Zwischenergebnisse aus ForDaySec vor. Dr. Helene Sigloch (BSH Hausgeräte GmbH) ergänzt die Herstellerperspektive zu sicherer Produktentwicklung von vernetzten Geräten im Zuhause und Dr. Dennis Eckhardt (Mitglied ForDaySec, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) gibt Einblicke in seine ethnographischen Studien zu sicheren Alltagspraktiken in Privathaushalten. Im Anschluss sollen die Inputs in einer Diskussion über Herausforderungen, Voraussetzungen und Implikationen von IT-Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung (Moderation Prof. Dr. Dominik Herrmann, Mitglied ForDaySec, Otto-Friedrich-Universität Bamberg) diskutiert werden.
An einem Infostand auf den Tech Days Munich stellen Mitglieder von ForDaySec zudem Besucherinnen und Besuchern ihre Forschungsergebnisse vor, geben Tipps für die einfache Integration von Sicherheit in den digitalen Alltag und beantworten individuelle Fragen.
Neben der Universität Passau als Sprecheruniversität sind an dem vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Projekt ForDaySec die Technische Universität München, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und die Ludwig-Maximilians-Universität München beteiligt.
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Wissenschaftlicher Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Felix Freiling
Co-Sprecher des Verbunds
E-Mail: felix.freiling@fau.de
Telefon: +49 9131 85 69901
Ansprechpartner für Presse
Florian Rummler
Verbundorganisator in der Geschäftsstelle
E-Mail: florian.rummler@uni-passau.de
Telefon: +49 (0) 851 509-6043
Über den Bayerischen Forschungsverbund
„Sicherheit in der Alltagsdigitalisierung“ (ForDaySec)
| Sprecheruniversität: | Universität Passau |
| Weitere, beteiligte Universitäten: | Technische Universität München, Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität der Bundeswehr München |
| Laufzeit: | 01.04.2022-31.03.2026 |
| Fördersumme: | 3,3 Millionen Euro |
| Fördergeber: | Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst |